Intensiv Sport treiben und stark schwitzen. In der kalten und nassen Jahreszeit. Das ist eine Herausforderung für jede Jacke. Denn einerseits will man gut abdampfen, angenehm temperiert unterwegs sein. Aber andererseits auch den notwendigen Wind- und Wetterschutz haben. Wasserdicht und dampfdurchlässig gleichzeitig, das ist immer ein Spagat. Nur wenige Materialien schaffen ihn.

Eine Lösung: zwei Jacken werden mitgeschleppt. Zum Beispiel die leichte Windjacke, je nach Jahreszeit gefüttert oder ungefüttert, sowie eine “richtige” Regenjacke aus einem möglichst hochwertigen Material. Das funktioniert, keine Frage. Aber man schleppt eben zwei Jacken mit sich rum. Zudem muss man wechseln und hat oft genug dann doch die falsche an. Von Packmaß und Gewicht mal ganz zu schweigen.

Paramo Nikwax Analogy Light, Jacke Velez

Paramo Nikwax Analogy Light und die neue Velez Jacke

Nikwax Analogy funktioniert anders als übliche Regenkleidung. Es besteht aus einem dünnen, festen Außenstoff und einem spezielles Futter. Außen perlt das meiste Wasser ab, was durchgeht, wird von innen wieder rausgedrückt. Das Prinzip funktioniert und ist hier genau beschrieben.

Der Nachteil der damals getesteten Jacke, sie ist schwer und warm. Zu schwer und zu warm für den Ganzjahreseinsatz, vom Packmaß mal ganz zu schweigen. Mit der neuen Paramo Velez aus Nikwax Analogy Light könnte es eine Alternative geben. Immerhin ist sie ein Drittel leichter als die damals getestete Halcon und kleiner im Packmaß. Zu verdanken ist dies einem schlankeren Schnitt, reduzierter Ausstattung und leichteren Materialien.

Paramo Nikwax Analogy Light, Belüftung der Velez
Paramo Nikwax Analogy Light, Futter der Velez

Der Futterstoff ist nicht nur dünner, sondern auch noch perforiert. Der Außenstoff ist an den weniger belasteten Stellen ganz dünn und leicht. Zudem gibt es nur zwei Außentaschen, die auch der Belüftung im Brustbereich dienen. Zusätzlich noch Belüftungsöffnungen an den Vorderseiten der Oberarme. Außerdem die übliche, “britische” Kapuzenkonstruktion: hoch schließend, mit drahtverstärktem Schirm, so wie man es bei Sauwetter – oder als Brillenträger – eben braucht.

Paramo Nikwax Analogy Light, Fazit

Auch das Analogy Light von Nikwax sorgt für eine eher warme Jacke. Bei Temperaturen von 8-10° Celsius braucht man auf dem Rad nicht viel unter der Paramo Velez. Wenn man es krachen lässt, gerade mal ein dünnes Oberteil aus Kunstfaser. Bei gemächlicherer Gangart kam noch ein dünnes 150er Icebreaker T-Shirt dazu.

Wasserdicht war die Paramo Velez natürlich auch, das Abdampfen ging ebenfalls wunderbar. Unter dem Rucksack wurde das Futter schweißfeucht, das ist unvermeidlich. Bergauf kamen zusätzlich die vier Belüftungsöffnungen zum Einsatz, die schaufelten noch mehr Schweiß nach draußen. Bergab dann alles zu und hochgeschlossen, die winddichte Paramo Velez hielt die Körperwärme innen.

Paramo macht vieles anders als andere Marken. Nikwax Analogy Light ist so völlig anders, dass man sich wirklich darauf einlassen muss. Es ist definitiv nicht erste Wahl, wenn man eine leichte, dünne Hardshell für den universellen Einsatz sucht. Zu schwer, zu warm, zu großes Packmaß.

Aber eine Jacke wie die Paramo Velez ist eine ganz exzellente Alternative, wenn maximale Atmungsaktivität im Vordergrund steht. Herbst bis Frühjahr ist ihr Einsatzbereich. Keine wasserdichten Jacke trägt sich dann so komfortabel wie die Paramo Velez aus Nikwax Analogy Light.

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Paramo Nikwax Analogy Light, die neue Velez
Paramo Nikwax Analogy Light was last modified: November 12th, 2017 by Alexander Bardua