Feuchte und kalte Füße sind ein Graus. Egal, wie sorgfältig man Schuhe und Socken auswählt, wenn die Füße zu sehr schwitzen wird es ungemütlich. Da läuft man sich dann schnell Blasen oder fängt sich gar langfristig einen Fußpilz ein.

Fußpuder: Die Füße schwitzen nun mal

Der Mensch schwitzt an den Füßen nun mal, das ist von der Natur so vorgesehen. Feuchte Haut bietet einen besseren Griff als trockene, deshalb finden sich an Händen und Füßen auch so viele Schweißdrüsen. Nur blöd, dass wir mittlerweile nicht mehr barfuß laufen.

Nicht nur das, sondern wir zwängen unsere Füße auch noch stundenlang in (modisch) enge Schuhe. Die bestehen dann auch gerne auch synthetischen Materialien. Und verfügen oft genug auch über wasserdicht/atmungsaktiven Membranen, welche eine zusätzliche Barriere für den Fußschweiß bilden.

Die besten Hilfsmittel gegen (schweiß)feuchte Füße wären also:

  • Barfuß laufen,
  • offene Sandalen,
  • Wolle und Baumwolle als Socken,
  • Schuhe aus Leder, mit ebensolchem Futter und Brandsohle.

Alternativ gibt es ein wirklich einfach anzuwendendes Mittel für trockene Füße, nämlich Fußpuder, bzw. Körperpuder.

Fußpuder. Körperpuder. Einmal quer durch das Sortiment der Geschäfte

Fußpuder. Körperpuder. Einmal quer durch das Sortiment

Fußpuder: Unterschiede?

Mit einer Ausnahme handelt es sich bei den ausprobierten Produkten immer um feinstgemahlenes Talkum. Talkum ist ein sehr weiches Mineral (Härte 1 auf der Mohsskala, weicher geht es nicht), welches in Pharmazie und Kosmetik häufige Anwendung findet. (Der Seidenpuder von Dr.Hauschka Kosmetik basiert auf Seidenpulver und Reisstärke.)

Warum die Unterscheidung zwischen Fußpuder und Körperpuder? Die Inhaltsstoffe machen den Unterschied. Fußpuder wird gerne mit speziellen fußwirksamen Zutaten versehen. Diese können z.B. desinfizieren, kühlen, die Schweißproduktion und den Geruch reduzieren, die Entstehung von Fußpilz verhindern. Körperpuder, erhältlich unter der Bezeichnung Babypuder, enthält weniger und andere Zutaten.

Beim speziellen Fußpuder wurden ganz verschiedene Produkte ausprobiert. Z.B.

  • Odaban, welches bei einem Tester das Problem stinkender Schuhe binnen einer Woche behoben hat,
  • Gehwol und Myxal, welche u.a. speziell fungizid (= gegen Fußpilz) wirkende Stoffe enthalten,
  • die Hausmarken der großen Drogerieketten dm und Rossmann, welche “ganz normale” Fußpuder zu günstigem Preis anbieten.

Verschiedene Baby- und Körperpuder

Verschiedene Baby- und Körperpuder

Beim neutraleren Körper- und Babypuder wurde ausgewählt:

  • Der Klassiker von Penaten,
  • der luxuriös angenehme Seidenpuder von Dr. Hauschka und
  • die preisgünstigen Produkte von dm bzw. Rossmann.

So unterschiedlich all diese Produkte bezgl. Preis und Zusatzstoffen auch sein mochten, sie hatten eins gemeinsam.

Fußpuder in der Praxis

In der Praxis haben alle ausprobierten Produkte gleich gut funktioniert. Das auf die Füße und Socken aufgebrachte Talkum hat den Fußschweiß zuverlässig absorbiert, die Haut blieb trocken. Des Testers durchaus normale, nicht erkrankten Füße profitierten so außerordentlich von der regelmäßigen Anwendung von jedwedem Puder. So sehr, dass es über den angedachten Testzeitraum hinaus jetzt seit zwei Jahren ganz selbstverständlich zum Einsatz kommt.

Die Anwendung ist denkbar einfach, jeden Morgen wird reichlich Puder aufgetragen. Erst eine gute Menge zwischen den Zehen verrieben, dann reichlich auf die Sohlen der (auf links gedrehten) Socken aufgetragen. Egal, was den Tag über ansteht, egal, welche Socken und Schuhe getragen werden, ein Puder kommt immer zur Anwendung. Die Haut bleibt dadurch trocken, die Füße fühlen sich warm und angenehm an, selbst wenn sie den ganzen Tag in den Schuhen stecken.

Anwendung von Fußpuder
Fusspuder auf die FuesseFusspuder auf die Socken
Reichlich auf die Füße, speziell zwischen den Zehen……und dick auf die Sohlen der (auf links gedrehten) Socken

Fußpuder, Fazit

Das persönliche Fazit lautet demnach auch “nie wieder ohne”. Egal welches Puder benutzt wurde, es hat immer eine positive Wirkung gegeben. Die gezeigte Auswahl ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem im Handel erhältlichen Sortiment. Ein wenig eigene Recherche und schon findet man, was man selbst braucht. Für Problemfüße vielleicht einen der speziellen Fußpuder, ansonsten die neutraleren (= weniger Zusatzstoffe) Babypuder.

Einfach beim nächsten Einkauf mal eine Dose einpacken und ausprobieren. Der Versuch lohnt sich.

Empfohlene Onlineshops:

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